Der Handwerker im Seidenhemd.

Ten Stories: Im Interview mit Christian Metzler.

Fotograf, tätowiert und mit mächtigem Bart – Christian Metzler ist ein Original. Wer ein Faible für Sonnenbrillen, Designer-Seidenhemden oder exklusive Kunstdrucke aus der Hip-Hop-Kultur hat, wird Metzlers Studio im badischen Pforzheim gar nicht mehr verlassen wollen. Im Interview erzählt uns der Mann, der einen Großteil der Coboc-Bilder der vergangenen Jahre geknipst hat, unter anderem wie er selbst zur Fotografie kam, was ihn an seinem Job begeistert und warum er auch privat Coboc fährt.

  1. Wie bist du zur Fotografie gekommen?

 

Ich saß damals im Call Center und hab die Süddeutsche Klassenlotterie verkauft. Ein Freund von mir, der Daniel Weisser, sagte dann zu mir: „Hey sag mal Christian, das kann es doch jetzt wohl nicht gewesen sein. Schau dir doch mal Fotografie an.” Dann hat er mich ein bisschen eingewiesen, wie Fotografie sowohl technisch als auch kreativ funktioniert. Ich hab dann zwei, drei Jahre hobbymäßig angefangen zu fotografieren und war in einer offenen Fotogruppe. Der Leiter der Fotogruppe hat mich wiederum an Winfried Reinhardt vermittelt. Mit 26 Jahren hab ich mich dann dort beworben und drei Jahre meine Ausbildung bei ihm gemacht. Diese Zeit bei Winfried war sehr gut, auch weil er mich sehr gefördert hat. Mit 29 war ich fertig, mit 30 hab ich mich selbstständig gemacht und bin sehr glücklich.

  1. Was begeistert dich an deinem Job?

 

Hauptsächlich begeistert mich an meinem Job, dass sich arbeiten für mich sehr selten wie arbeiten anfühlt. Mein Job erlaubt es mir jeden Tag das Gefühl zu haben, mit Freunden rumgehangen und etwas schönes kreiert zu haben. Dazu kommt noch, dass ich rumlaufen kann wie ich will, weil am Ende ist es ja ein Kreativer, das ist Kunst. Ich muss mich da nach keinen Konventionen richten. Unternehmen haben sogar oft das Gefühl, dass es gut ist, wenn ein Fotograf ein bisschen extrovertierter aussieht. Und am Ende hab ich es in der Hand, ob die Ergebnisse gut oder schlecht werden. 

  1. Was ist wichtig, um ein Objekt richtig in Szene zu setzen?

 

Das ist gar nicht so einfach, da gibt es viele verschiedene Faktoren. Ein ganz wichtiger ist der, dass der Kunde eine klare Vorstellung haben muss, was er eigentlich möchte. Dann ist es für mich ein Einfaches, das Objekt richtig in Szene zu setzen. Natürlich ist auch der technische Aspekt wichtig, also was macht die Blende oder welches Objektiv brauche ich. Fotografie ist eben auch Handwerk. Mein Verständnis von richtig in Szene setzen ist es am Ende den Kunden zufrieden zu stellen und nicht mich selbst zu verwirklichen. 

Christian Metzler
  1. Was fällt dir als Erstes ein, wenn du an Coboc denkst?

 

Als Erstes denke ich an eine langjährige Zusammenarbeit, wunderbare Abenteuer wie die Städtetouren oder das großartige Fotoshooting mit Jürgen Vogel in Berlin. Ich hinten auf dem Elektroroller und er ist mit dem Fahrrad hinterher geheizt. Wie auch einfach jedes andere schöne Shooting, das wir gemeinsam hatten. Das ist so das aller Erste, das mir einfällt. Ich bin total dankbar, dass wir schon so lange zusammenarbeiten und ihr mich immer wieder fragt. Außerdem sind ich und meine Freundin ja selbst Besitzer von euren E-Bikes und wir machen damit gemeinsam Radtouren. Also bedeutet Coboc für mich Spaß an der Arbeit, aber auch Spaß in der Freizeit. 

  1. Worauf achtest du beim Fotografieren unserer E-Bikes?

 

Naja, dass ihr am Ende happy seid. Von Anfang an war meine Meinung ja auch gefragt und man hat zusammen Locations gescoutet. Man hat über Ideen gesprochen und die weiter ausgesponnen. Ich bin sehr happy, in diesen Kreativprozess mit eingebunden zu sein. In der Zwischenzeit achte ich auch immer darauf, dass die Kurbel da ist, wo ich fotografiere. Kurvenfahrten in die andere Richtung sind pfui, pfui, pfui. 

  1. Warum fährst du selbst Coboc?

 

Ich fahre Coboc weil ich finde, dass Coboc damals die einzigen waren und heute immer noch fast die einzigen sind, die ein E-Bike in sehr schön herstellen können. Und die Modelle sind dabei auch noch sehr, sehr leicht. Ich hab also die Unterstützung, den Komfort beim Fahren und sehe dabei auch noch aus, als würde ich auf einem sehr schönen Fahrrad fahren. Deswegen Coboc, ganz einfach. Liebe Grüße und bleibt gesund. 

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