Winter is coming

Das Thermometer sinkt, die Tage werden kürzer, der Winter steht vor der Tür. Mit Coboc durch die kalte Jahreszeit.

Während mancher der Kälte, Schnee und Eis trotzt, steigt ein anderer auf wärmere Verkehrsmittel um. Egal, für welche Variante du dich entscheidest, hier sind ein paar Tipps, die dich gut durch den Winter bringen.

 

Ab in den Winterschlaf

Solltest du dein Coboc E-Bike im Winter ruhen zu lassen, stelle es auf keinen Fall einfach in die Ecke. Die richtige Lagerung erspart dir den Schreck, wenn du dein Rad im Frühjahr wieder hervorholst. Gerade Schmutz und Feuchtigkeit setzen dem E-Bike über Monate zu und können im Rostschock enden. Bevor das Rad im Keller landet, idealerweise ein trockener temperatur-stabiler Raum, sollte es also gründlichst gereinigt werden. Die Reifen sollten nicht im platten Zustand abgestellt werden; so können Schäden an der Seitenwand entstehen.

 

Das wohl wichtigste Thema bei der richtigen Überwinterung ist der Akku. Auch für die Batteriezellen empfiehlt sich das E-Bike bei Raumtemperatur zu lagern. Bei deutlich höherer Temperatur kann der Akku schneller altern; die Absenkung der Raumtemperatur bringt keine nennenswerten Vorteile, schadet dem Akku aber auch nicht.

 

Wenn dein Coboc E-Bike ausgeschaltet ist, entlädt sich der Akku um ca. 10% pro Monat. Wird das E-Bike 30 Tage nicht eingeschaltet oder geladen, wechselt es automatisch in den Deep-Sleep-Modus. Jetzt entlädt sich das E-Bike nur noch um höchstens 4% pro Monat. Im „Winterschlaf“ lässt sich das E-Bike nicht mehr per Knopfdruck einschalten. Es kann durch das Anschließen des Ladegeräts wieder aktiviert werden. Ganz wichtig: es muss unbedingt vermieden werden, dass der Akku sich komplett entlädt. Dadurch würde er dauerhaft Schaden nehmen oder sogar komplett funktionsunfähig werden. Daher sollte das E-Bike bevor es längere Zeit nicht benutzt wird oder zum Überwintern abgestellt wird, voll geladen werden. Dann kann das Bike bis zu acht Monate stehen, ohne dass es nachgeladen werden muss. Nach dieser Zeit sollte ein Ladegerät angeschlossen werden und der Ladestand überprüft werden. Noch schonender ist es für den Akku, wenn das E-Bike bei einem Ladestand von 60-80% (vier LEDs) eingelagert wird.

Tiefenentladung

Energie kann nie völlig verlustfrei gespeichert werden. So verliert auch der Akku in deinem Coboc E-Bike über Zeit an Energie. Es ist wichtig zu wissen, dass ein Akku niemals vollständig leer werden darf. Fällt die Spannung des Akkus unter einen kritischen Wert spricht man von einer Tiefentladung. Der Akku kann dann nicht mehr geladen werden, ist unbenutzbar und muss ersetzt werden.

 

Mit dem Deep-Sleep-Modus in unserer Software haben wir Schutzmaßnahmen implementiert, die euer Bike besser vor einer Tiefentladung schützen. Trotzdem kann die Tiefentladung nicht allein durch bessere Technik verhindert werden.

 

Was genau kannst du gegen Tiefentladung tun:

  • Ein E-Bike mit vollständig leerem Akku muss möglichst schnell wieder aufgeladen werden
  • Lagerst du dein E-Bike für längere Zeit ein, solltest du es zuvor noch einmal auf 5 LEDs aufladen
  • Lagerst du dein E-Bike für längere Zeit ein, solltest du alle 3 Monate den Ladestand kontrollieren und gegebenenfalls nachladen
  • Sorge dafür, dass auf deinem Bike die neuste Software installiert wird

Regen, Schnee, Matsch – ja und?

Mit guter Vorbereitung lässt sich auch während der kalten Monate den äußeren Widrigkeiten trotzen. Zum Auftakt macht ein Winter-Check beim Händler des Vertrauens sicherlich Sinn. Rund 40 Euro beinhalten zumeist neue Verschleißteile, wie etwa Bremsbeläge oder Öl auf der Kette, das Einstellen der Schaltung und den Check der Lichtanlage. Bei allen Coboc Modellen der Serie SEVEN und TEN ist die Beleuchtung übrigens ab Werk an Bord. Dazu macht oftmals Sinn im Winter breitere, profilierte Reifen aufzuziehen, die mehr Komfort und Sicherheit garantieren. Die maximalen Reifenbreiten der Coboc E-Bikes findest du hier. Auch hier hilft der kompetente Fachhandel gerne weiter.

 

Nicht nur das E-Bike, auch der Fahrer selbst kann sich winterfest machen. Neben einer dünnen Mütze, die unter den Helm passt, empfehlen wir die altbewährte Zwiebel-Taktik. Warm, wasserabweisend, aber atmungsaktiv und im Idealfall mit reflektierenden Applikationen. Wer morgens früh aus dem Haus geht und nach Feierabend den Heimweg antritt, hat im tiefsten Winter meist zwei Fahrten durch die Dunkelheit. Dazu noch ein paar gute Handschuhe – nicht zu dick, für den guten Griff – und der Winter kann kommen.

 

Genauso wichtig, wie das richtige Material, ist es, die eigene Fahrweise anzupassen. Der Bremsweg wird auf nasser oder gar glatter Fahrbahn deutlich länger, Kurven sollten langsamer angegangen werden. Stichwort: Vorausschauend Fahren. Nässe, Kälte und Schmutz, so auch das Streusalz auf der Fahrbahn, machen nicht nur den Radlern, sondern auch dem Material zu schaffen. Daher empfehlen wir eine regelmäßige Wartung und Reinigung. Auch praktisch: Wetterfeste Abstellboxen oder -räume, egal ob auf der Arbeit oder Zuhause.

Coboc Newsletter

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein?
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Weitere Artikel | zur Übersicht

Tech Talk | 30.11.2017

Winter is coming

Das Thermometer sinkt, die Tage werden kürzer, der Winter steht vor der Tür. Mit Coboc durch die kalte Jahreszeit.

weiterlesen

Tech Talk | 21.08.2018

Wie wird eigentlich ein Coboc Bike montiert?

Unser ONE Berlin wird montiert. Ein Blick hinter die Kulissen.

weiterlesen