Der Werkstudent als Tausendsassa.

Ten Stories: Löten, streichen und schrauben – die Geschichte des ersten Coboc Mitarbeiters.

Wenn man mit Sebastian Müller spricht wird sehr schnell klar: Der Mann hat was auf dem Kasten. Wenig überraschend, promoviert der gebürtige Heidelberger doch aktuell im Bereich Physik am Max-Planck-Institut in Tübingen. Und genau hier, bei Antimaterie und Elektrodynamik, startet die gemeinsame Geschichte von Sebastian und den Coboc Gründern David und Pius.

 

Wobei, so genau stimmt das nicht. Denn obwohl die drei an der Universität Heidelberg Physik studierten, kam der erste Kontakt zu Coboc und den Produkten beim Handballtraining zustande. Als die Coboc Gründer die ersten Prototypen an die Halle mitgenommen hatten, um die Teammitglieder dort für eine Testfahrt zu gewinnen, war Sebastian schnell angefixt: „So ein Slim E-Bike war natürlich erstmal komplett etwas Neues. Dazu kam noch, dass die beiden Jungs von Anfang an diese Motivation versprühten, das Ding nach vorne zu bringen”.

Coboc Soho

Die Anziehung war da, fehlte nur noch das Jobangebot. Und das sollte auf nicht ganz konventionelle Art und Weise erfolgen. „Eigentlich hat Pius erstmal nur bei uns in der Mannschaft gefragt, ob ihnen jemand beim Umzug helfen kann.” Somit wurde erstmal geschleppt und gestrichen. Anschließend stieg Sebastian als Werkstudent bei Coboc ein und war somit der erste Mitarbeiter der Heidelberger Pioniere. 


Während dieser Anfangszeit in Heidelberg galt für alle Beteiligten das Motto: Vielseitigkeit ist Trumpf. Sebastian bastelte an den Akkupacks, lötete an Platinen, kümmerte sich aber auch um Verpackung und Versand. Hauptsache keine Finanzen. „Schrauben hat mir auch immer schon privat Spaß gemacht, deswegen kam mir das entgegen. Und wenn du eine Idee hattest, wie irgendetwas besser gehen könnte, hast du die Chance bekommen, es auch besser zu machen. Eine flachere Hierarchie geht nicht.” Alle gemeinsam für ein Ziel.

Bis 2018 war Sebastian als Werkstudent tätig und gestaltete so das Unternehmen Coboc und die urbane Mobilität mit. Eine Zeit, auf die er bis heute gerne zurückblickt. „Wir sind da als kompletter Underdog mit zwei VW-Bussen auf die Eurobike gefahren und nebenan bei Shimano sah es aus, als wäre ein Privatjet gelandet. Das war schon geil.” Die Entwicklung von Coboc verfolgt er aus der Ferne auch weiterhin: „Es ist eben immer noch fast das einzige E-Bike, das geil aussieht. Das, in Verbindung mit der Einstellung etwas selbst zu kreieren, wenn es nichts Vergleichbares gibt, finde ich stark.”

 

Auch bei Coboc erzählt man sich noch die eine oder andere legendäre Geschichte über den „Sepp”. Und wie ein schlauer Postkartenspruch sagt: Man sieht sich immer zweimal im Leben.

Coboc wird 10!

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